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[Review] Nowhere
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Autor
Thema: [Review] Nowhere (Gelesen 969 mal)
Crish
Administrator
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Beiträge: 1561
[Review] Nowhere
«
am:
27 Mai 2008, 12:41:58 »
Getestet auf : SE K750i
Version: 1.00.04
Gruselfilme und Geschichten sind etwas tolles. Wer mag es nicht, mit Gänsehaut im Kino zu sitzen und die Polsterung des Sitzes mit verkrampften Fingern auf ihre Haltbarkeit zu testen. Auch am heimischen Pc kann man sich angenehm gruseln, mit Titeln, wie Silent Hill oder Resident Evil und weil das Konzept des Horror-Survival-Action-Adventures so prima funktioniert, soll man, wenn es nach DeValley geht, das Grauen nun auch unterwegs erleben dürfen. Ob der mobile Horror auch funktioniert, erfahrt ihr in dieser Review.
Story
Über die Story von Nowhere darf in einer Review eigentlich nicht viel verraten werden, da es der Reiz des Spiels ist, sie zu erforschen. Deshalb wird dem Spieler von Anfang an nichts verraten, nur ein kurzer Zeitungsartikel klärt den Spieler über ein Erdbeben mit etlichen Toten auf. Mehr erfährt man nicht, weder, wo, wann, oder was eigentlich passiert. Man weiß nur das man Lucas ist, oder John...oder auch nicht. Zumindest ich weiß es jetzt, da ich das Spiel durchgespielt habe und auch nur ein Stück zu verraten, würde euch den Spielspaß verderben. Nur soviel: die Geschichte ist filmreif.
Gameplay
Das gesamte Spiel dreht sich um die Entdeckung des Unbekannten. Das Ganze wurde verpackt in typische Elemente von Survival-Adventures. Man muss Rätsel lösen und versuchen nicht zu sterben. Das schafft man nur, wenn man Gegner umgeht und möglichst wenig kämpft. Hin und wieder sind Kämpfe aber unausweichlich und sollten leise geführt werden, da Lärm nur noch mehr Gegner anlocken würde und die Überlebenschancen gen Null sinken lassen.
Medipacks und Munition sind rar und man muss sie sich gut einteilen und sparsam verbrauchen, will man sich das virtuelle Leben nicht unnötig schwer machen. Ansonsten ist man immer auf der Suche nach dem nächsten Hinweis. Suchen ist auch ein zentrales Element des Spiels. Nur selten weiß man wirklich, wie es weiter geht und irrt oftmals ziellos durch die Spielwelt. Dabei kann es immer wieder zu Frustmomenten kommen, dennoch hat bei mir immer die Neugier triumphiert und mich über Stunden der Stagnation gerettet.
Nowhere wurde von DeValley übrigens auch mit einer, etwas seltsamen, Speicherfunktion ausgestattet. Speichern kann man immer und überall. Allerdings wird dabei nur der aktuelle Inventar gesichert. Stirbt man, wird man aber an einen festgelegten Punkt zurückgesetzt. Das Speichersystem ist also eine Mischung aus Checkpoint und freiem Speichersystem. Leider wird das Spiel an den Checkpoints nicht automatisch gespeichert, was zusätzlich für Frust sorgen kann.
Grafik
Anfangs wirkt die Nowhere trist, eigentlich schon häßlich. Mit der Zeit wird aber klar, dass sich der Grafikstil perfekt in Atmosphäre des Spiels einpasst. Effekte, wie Bildrauschen und in Rotlicht getauchte Umgebungen unterstützen perfekt die gruselige, beklemmende Grundstimmung. Die Figuren sind hübsch animiert und auch an Blut wurde nicht gespart. Ob man mit Pistole, Shot Gun oder Axt kämpft - immer spritzt der rote Lebenssaft in Mengen. Wird man selbst stark verwundet, kann man beobachten, wie sich das virtuelle Ich blutend und zitternd über die Karte schleppt.
Sound
Beim Sound verhält es sich ähnlich, wie bei der Grafik. Auch hier hat man auf die perfekte Abstimmung zum Spielgeschehen geachtet. Meist hört man nur dissonantes...Geräusche, als Musik kann man es kaum beschreiben. Bei Bosskämpfen gibt es dann treibenden Midimetal, der richtig schön einheizt. Ich muss zugeben, Nowhere war das erste Handyspiel bei dem ich den Sound so oft wie möglich auf "on" hatte.
Eigener Eindruck
DeValley ist wirklich ein atmosphärisches Meisterstück der Handyspielzunft gelungen. Die Gruselrechnung geht voll auf, sogar wesentlich besser als beim mobilen Auftritt von Silent Hill, der ebenfalls nicht schlecht war. Story und Atmosphäre fesseln ans kleine Display.
Allerdings hat Nowhere einen großen Fehler - der teilweise nahezu unfaire Schwierigkeitsgrad. Dabei sind es nicht die Rätsel, die unlogisch sein könnten, oder viel zu schwere Kämpfe, sondern mangelnde Hinweise oder die fehlende Minimap. Wenn man stundenlang herumirrt, weil man x-mal am Eingang zur nächsten Map vorbeigelaufen ist, ohne ihn zu sehen, möchte man am liebsten aufgeben. Entschädigt wird man für diese Durststrecken mit einem Hochgefühl man dann doch den nächsten Part der Story freigelegt hat. Geplant sind diese "Hänger" im Spielablauf vom Entwickler sicher nicht, denn abgesehen davon steigt die Schwierigkeit stetig an und gibt dem Spieler die Möglichkeit sich einzuspielen um schwere Parts gut meistern zu können.
Insgesamt hinterlässt Nowhere bei mir einen geteilten Eindruck: Geniale Story, Atmosphäre und großartige Übersetzung des Genres aufs Handy, andererseits die Frustmomente, wenn man nicht weiter kommt oder hin und wieder eine schwere Stelle meistert, speichert, kurz darauf stirbt und noch einmal an der haarigen Stelle vorbei muss.
Ich würde Nowhere als Diamenten mit kleinen Fehlern bezeichnen.
Screenshots
Links
http://www.devalley-entertainment.com/index.php?lang=EN&page=game&game=7&gGame=0&gPrev=0
Hilfsthread hier im Forum:
http://mobilerpgs.mo.funpic.de/forum/index.php/topic,51.0.html
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Letzte Änderung: 27 Mai 2008, 21:29:41 von Admin
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Arctica
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #1 am:
27 Mai 2008, 14:52:12 »
Woooaahhh hab ich den Thread erst jetzt gesehn!!
Also wirklich gut gemacht Review. So trocken ist dein Sprachstil gar nicht
Einzig die Sache mit den Screenshots.... meiner Meinung nach hab ich sie lieber im Text und passend zur jeweiligen Passage, aber das ist Geschmackssache. Hm.... Muss das Game heute durchspielen. Muss.... weiterkommen....muss...weiterkommen....
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Crish
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #2 am:
27 Mai 2008, 15:54:52 »
Danke!
Das mit den Screens ist so ne Sache. Ich mag es auch eher, wenn Bilder im Text stehen, aber eingeschlossen, nicht in einem eigenen Absatz. Also eher wie in einer Zeitung. Leider geht das mit dieser Forensoftware nicht, also hab ich mich für diese Form entschieden.
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Leoric
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #3 am:
27 Mai 2008, 16:45:17 »
Wunderbar, noch ein Spiel auf der Einkaufsliste.
Jetzt aber mal etwas ganz anderes: Hattest du nicht gerade Vorlesung? Hast du wohl wieder mal geschwänzt?!
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Crish
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #4 am:
27 Mai 2008, 17:01:44 »
Nö, ich war körperlich anwesend und mit dem Handy im Netz bzw. hier unterwegs.
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Arctica
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #5 am:
28 Mai 2008, 06:27:51 »
Zitat von: Admin am 27 Mai 2008, 17:01:44
Nö, ich war körperlich anwesend und mit dem Handy im Netz bzw. hier unterwegs.
Der Admin, die zukünftige Bildungselite.
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Crish
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #6 am:
28 Mai 2008, 08:59:20 »
Alles eine Frage der Ökonomie. Wenn ich einen Vortrag höre, dessen Inhalt ich schon vorher in 3 Sätzen zusammenfassen kann und der mir noch dazu keine Vorteile für meine Prüfungsleistung bringt, ist es dann zwingend notwendig zuzuhören?
Die Anwesenheitspflicht an meiner Uni verpflichtet mich aber glücklicherweise (das meine ich ernst) jede Veranstaltung zu besuchen. Ich filtere dann in den ersten 15 Minuten, ob ich mit den gegebenen Informationen noch was anfangen kann.
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Arctica
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #7 am:
28 Mai 2008, 09:00:57 »
Hört sich nach ner super Uni an.
Och menno und hock im Büro.
Also was, du hast Nowhere schon durch? Heisst das du verstehst die Story? Ich möchte wissen wie die die Schnecke erklären... (nix sagen, wills selber rausfinden^^)
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Leoric
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #8 am:
30 Mai 2008, 01:51:39 »
Wahnsinns Spiel, wirklich. Ich habe es mir, wie versprochen, gestern gekauft und bin einfach nur hin und weg. Die Atmosphäre ist wirklich dicht und gelungen. Ich komme mir selbst vor wie John (oder Lucas), die ja beide nicht wissen was vor sich geht. Ich weiß es auch noch nicht und, nein, ihr dürft mir nichts verraten.
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Kain
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Re: [Review] Nowhere
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Antworten #9 am:
23 Januar 2010, 13:20:50 »
Zitat von: Elements am 27 Mai 2008, 14:52:12
Muss.... weiterkommen....muss...weiterkommen....
Alda Elements ist ja voll bessessen
Wenn der so bessessen von dem Spiel ist und nicht weiterkommt, ist das Spiel doch bestimmt gut oder?
Die Screens sehen mir sehr nach Horror aus net schlecht^^
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