RPG-Fanatics
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Autor Thema: [Review]Illuminum  (Gelesen 860 mal)
Crish
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« am: 20 Februar 2008, 13:48:44 »

Zitat
Das einst mächtige Reich Annon ist dem Untergang geweiht. Dämonische Mächte haben sein Herz, das Illluminum, erobert und verbreiten Angst und Schrecken in den Labyrinthen dieses gigantischen Turmes. Schlüpfe in die Rolle des tapferen Kriegers Eric und kämpfe dich in diesem Action RPG Game durch 12 Dungeons voller Gefahren. Begebe dich auf die Suche nach Wohan, dem einst größten Krieger Annons. Erobere die Spitze des Turmes und befreie das Illuminum von der Dunkelheit.


Diese oder zumindest ähnliche Worte findet man in den Spielbeschreibung zu Illuminum, einem frisch erschienem Titel aus Korea. Klingt doch gar nicht mal soo schlecht. Nichts besonderes, aber es kann ja nicht jedes Spiel einen überragenden Inhalt haben. Der geneigte RPG-Fan kauft sich das Spiel also und freut sich aufs mobile Monsterkloppen.

Story

Was wir schon wissen wird uns im Spiel in einem Scrolltextvorspann nocheinmal kurz vorgetragen. Anon ist dem Untergang geweiht, Dämonen bedrohen das Land, du bist Eric, tapferer Krieger usw...Danach kommt ein kurzer Dialog mit einem mysteriösem Kuttenträger, der euch fragt, ob ihr bereit seid, den Turm zu betreten, euch erklärt, dass es kein Zurück gibt und dann zu guter Letzt noch eine Townscroll überlässt. Das wars dann auch schon...

Gameplay

Ihr befindet euch im ersten Level des Turmes. Nun wird euch kurz das Interface des Spiels erklärt. Kurz ist vielleicht das falsche Wort. Man erfährt lediglich, wie man zum Inventar kommt. Glücklicherweise ist das Interface recht einfach gestaltet. Spielt man nicht zum ersten Mal ein Rollenspiel, sollte man keine Probleme haben es zu verstehen. Wer dennoch Hilfe benötigt, findet eine ausführlichere Erklärung der Funktionen im Hauptmenü.
Man wandert also durch Dungeons, die labyrinthartig aufgebaut sind und sucht wahlweise nach dem nächsten Aufgang oder dem Weg zurück in die Stadt. Dabei trifft man auf Monster, die neben einem Haufen Erfahrung auch Gegenstände droppen. Mit wachsender Erfahrung steigt der Held Stufen auf, was die Fertigkeiten im Kampf verbessert. Einfluss auf die Entwicklung hat man leider nicht.
Die Stadt ist übrigens der zentrale Punkt des Spiels. Hier kann man sich mit Tränken, Waffen und Rüstungen ausrüsten und...Dynamit. Ein sehr praktisches Spielzeug, wenn die Monsterhorden mal übermächtig werden. Leider aber in einem bestimmten Radius auch tödlich für uns.
In der Stadt erhält man außerdem Quests, für die es Belohnungen in verschiedenster Form gibt. Nicht zu vergessen: Nur in der Stadt kann gespeichert werden, eine Townscroll sollte man also immer im Rucksack haben.

Steuerung

Erste Probleme macht die Steuerung: Das Spiel ist in isometrischer Grafik dargestellt und man versucht instinktiv nach links-oben, rechts-unten, links-unten oder rechts-oben zu laufen. Auf der Tastatur des Handys entspräche das den Tasten 1,3,7 und 9. Gesteuert wird der Held aber mit 2,3,6,8. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, was gleichzeitig für die ersten Frustmomente sorgt. Zu oft läuft man an Gegnern vorbei oder schlägt in die falsche Richtung. Zusätzlich legt der Held ein wahnsinniges Tempo vor, was es nicht unbedingt einfacher macht zu navigieren.
Positiv fallen die vielen freibelegbaren Shortkeys auf. Abgesehen davon gibt es nichts, was mir besonders aufgefallen wäre.

Grafik

Illuminums Grafik lässt sich mit einem Wort beschreiben: eintönig. Ein Dungeon sieht von vorn bis hinten gleich aus. Die Monster sind größtenteils einfarbig. Einzig die Stadt ist wird als hübsch gezeichnetes Bild dargestellt und bietet etwas Abwechslung. Mit anderen Worten: Einen Augenschmaus sucht man hier vergebens.
Optische Gimmicks, wie ein animierter Lebensbalken oder die einschaltbare Transparenz von Wänden ändern daran auch nicht viel.
 
Eigener Eindruck

Mir war langweilig und ich war genervt. Erst war es die Steuerung, dann war es die eintönige Grafik und die immer größeren, unübersichtlicheren Level. Man rennt in Sackgassen und Sackgassen und Sackgassen. Das einzige Ziel ist es den nächsten Aufgang zu finden. Später hab ich sogar die Monster links liegen lassen, da ich sie schon um die tausend Mal erledigt hatte. Warum zum Teufel gibt es nur 2-3 Monsterarten auf einer Stage? Warum sind die einen so verflucht einfach und die anderen zu schwer? Und warum sieht jede Ecke gleich aus? Immer nur eintönige Gänge ohne Wiedererkennungswert, die das Verlaufen noch vereinfachen. Da wird die Karte zum besten Freund, aber die ist ja auch nur eine Automap und noch dazu eine Vergessliche! Verlässt man eine Stage, um später zurückzukehren, dann ist die Karte schwarz, wie beim ersten Besuch!(außer man war in der Stadt)
Schon nach kürzester Zeit holte mich ein Motivationsloch ein, da ich noch nicht einmal ein Quest zu erledigen hatte und nur wirr auf der Suche nach dem nächsten Aufgang durch ein Labyrinth irrte. Ich hatte also definitiv keinen Spaß und trauere ein wenig um meine 4€.
Aber um fair zu bleiben: Wer keinen großen Wert auf Grafik und Story legt und zwischendurch einfach nur ein paar Monster erledigen will, der ist mit Illuminum gut bedient. Vielleicht ist dies auch der Weg zum Erfolg in diesem Spiel. In kleinen Häppchen genießen, denn große Happen von diesem Spiel sind für meinen Magen unverdaulich.

Screenshots:

   

Getestet auf: Sony Ericsson K750i
Version: 1.0.1
« Letzte Änderung: 20 Februar 2008, 14:01:27 von Admin » Gespeichert
c.ihls
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« Antworten #1 am: 21 Februar 2008, 12:30:44 »

Stimme den Review voll zu. Hatte auf einen netten Diablo-Clone gehofft und war nach 10 Minuten genervt von dem langweiligen Leveldesign und dem Mangel an irgendeiner Motivation! Wenn ich 1.000 mal ein und denselben Button drücken will, bin ich mit Skipping Stone besser beraten  Sad

Für mich reine Geldverschwendung und Abzocke  Angry
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Crish
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« Antworten #2 am: 21 Februar 2008, 12:41:58 »

2 Punkte...Whoar  Shocked Shocked Shocked Ich hätte nie gedacht, dass mal ein Spiel 20% Spielspaß bekommt! Wobei es bei diesem Spiel wahrscheinlich nicht übertrieben schlecht ist. Meine 6 gibts auch nur, weil das Spiel eine Grafik hat, man einen Charakter steuern kann und weil ich Mitleid mit den Entwicklern hab. Cheesy
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Leoric
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« Antworten #3 am: 25 Februar 2008, 04:39:43 »

Wenn ich mir den mittleren Screenshot ansehe, frage ich mich, warum man das Spiel überhaupt kaufen sollte, sieht schrecklich aus. Naja, kann ich wieder ein bisschen sparen. In diesem Sinne: Danke für die Review.
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Crish
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« Antworten #4 am: 26 Februar 2008, 22:21:15 »

Wie sagte doch ein weiser Mann? Grafik ist nicht alles...In diesem Fall gibts aber auch nicht viel mehr, was Spaß bringt.

Zitat
Naja, kann ich wieder ein bisschen sparen. In diesem Sinne: Danke für die Review.

Bitte...Vielleicht hast du auch einen Tipp für mich, damit ich mal spare. Wink
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Leoric
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« Antworten #5 am: 29 Februar 2008, 01:32:54 »

Öhm...Elven Chronicles fand ich richtig schlecht, ansonsten spiele ich nur gute Spiele Grin
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Crish
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« Antworten #6 am: 29 Februar 2008, 12:41:02 »

Elven Chronicles? Der Tipp kommt zu spät und ja - es war nicht so der Hammer.
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Kain
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« Antworten #7 am: 23 Januar 2010, 13:35:44 »

Mir war langweilig und ich war genervt. Erst war es die Steuerung, dann war es die eintönige Grafik und die immer größeren, unübersichtlicheren Level.
Hört sich echt gut an xD
Da muss man sich das Spiel doch gleich kaufen ne?  Evil
Wieso hast du dir die Mühe gemacht, das Rewiew zu machen wenn das Spiel doch eh voll schlecht ist ich checks net^^
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